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Vollplaybacktheater: Blackbeard und das dunkle Geheimnis (2)

(Wanted Records Company)

Autor: DJ / Wertung: 9.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Cover Vollplaybacktheater Blackbeard und das dunkle GeheimnisInhalt: „Mein persönliches Anliegen zwingt mich, die Geschichte, die sich im November des Jahres 1718 vor der Küste North Carolinas zugetragen hat, richtig zu stellen. Sie schildert die genauen Umstände vom schrecklichen Ende des Piratenkapitäns Edward Teach, gemeinhin bekannt unter dem Namen BLACKBEARD. Ich habe das Geheimnis um Blackbeard und dieses Mädchenbildnis bis in meine letzten Tage aufbewahrt. Jedoch will ich der Nachwelt dieses größte Geheimnis der Piraterie nicht vorenthalten. Ich hoffe, dass derjenige, der es lüftet, weiß, wie damit zu verfahren ist.“ Gezeichnet: Robert Maynard, Leutnant zur See der königlichen Marine.

Kritik: Nachdem man mit El Diablo und die Rache am Teufelsberg bereits die Vorgeschichte zur Drei ??? Folge Der Teufelsberg geschrieben hat, vertont man mit der zweiten Folge Blackbeard und das dunkle Geheimnis den Hintergrund zum Superpapagei. Und setzt neben diesem Reiz vor Allem auf das gegenwärtige Interesse an Piratengeschichten, das von der Fluch der Karibik-Triologie ausgelöst wurde. Zufall oder Berechnung vom Vollplaybacktheater und Autor Thomas Hartung?

Blackbeard und das dunkle Geheimnis kann sich hören lassen. Die Geschichte um Robert Maynard, der den Auftrag bekommen hat, den schlimmsten aller Piraten, Blackbeard, zu jagen ist zwar nicht originell, aber sie ist spannend umgesetzt. Und die historische Überlieferung wird von Thomas Hartung durchaus interessant interpretiert, auch wenn das dunkle Geheimnis so dunkel ist wie das Zahnweiß von Michelle Hunzicker. Der Hörer muss schon die Nase gebrochen haben, wenn er den Braten nicht riecht und Blackbeards wahre Identität bis zum Schluss nicht ahnt.

Dies ist auch ein kleines Manko der Geschichte. Die Spannung, die sie eigentlich durch das Geheimnis erhalten soll, löst sich schon schnell in Nichts auf. Und so bezieht die Erzählung ihren Unterhaltungswert vielmehr aus der Frage nach dem Ursprung des Mädchenbilds, welches später für den rasanten Fall Der Superpapagei sorgt.

Die Umsetzung der Geschichte ist stark. David Nathan und Wolfgang ‚Bud Spencer’ Hess fahren schwere Geschütze auf, aber die heimliche Gewinnerin hört auf den Namen Sabine Paas, welche die Anne Brannigan spricht. Die Dame hat Haare auf Beinen und Zähne und spuckt zum Frühstück Blut. Ein fieses Weib, welches beim Akt sicherlich immer führend oben sitzt.

Für die Produktion und die Musik sorgt Sascha Gutzeit, dem Hörspielkenner immer noch für die nicht abgeschlossene Sieben Siegel - Serie nachweinen. Blackbeard drückt den Stachel noch etwas tiefer ins Fleisch.

Abgerundet wird die CD mit einem Bonussong (Die Mannschaft der ‚Pearl’ mit dem Pearl Jam) und einem Making Of - Video.

Vor Allem - aber nicht nur - für Drei ??? Fans ein lohnenswertes Paket.

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