Die Elvis-Coreler sind wieder zurück und mit was für einem Paukenschlag!!! Das Debut der Kopenhagener hatte mich damals schon vom Hocker gehauen und in der Vorfreude auf das neue Album ließ ich mich mit dem Erstling nochmal mehrmals täglich aus dem Sessel prügeln. Heuer, nach 23 Rotationen von Rock the rebel/metal the devil finde ich mich auf der Intensivstation der Uni-Klinik wieder und kann noch immer nicht so recht begreifen, was geschehen ist. Diese Mischung aus Metallica-Metal (Black Album), Misfits-Rock, Life Of Agony-Feeling und "The King"-Vocals hat mich dermaßen ausgeknockt, dass ich mir für den Rest meines Lebens ein Schädeltrauma zugezogen habe. Und genau das ist der Grund, warum mich diese traurig melancholische Jahrhundertmelodie, dieses gänsehauterzeugende Etwas, dieses musikalisches Gedicht fürs Herz mit dem Namen "The Gardens Tale" zu Tränen rührt und einem eine Entenpelle (oder noch was viel Geileres) nach der anderen besorgt! Das komplette Album vereint rockige Metalsongs mit metallischem Rock’n Roll, einem Hauch Sixties und Johnny Cash-Country zu einem Ganzen, was man in späteren Jahren mal Klassiker nennen wird. Mit Mr. & Mrs. Nash sowie den letzten beiden Songs läßt Herr Poulsen richtig fett die Schwarte krachen, macht dem zweiten Teil des Albumtitels alle Ehre und metalt im wahrsten Sinne der Wortes mit dem Teufel um die Wette. Fette Riffs, Fette Grooves, Fette Doublebass und fettige Haare, egal ob red oder white, diese Scheibe ist pures Danish Dynamite. 11 ganz fettige Punkte!!!
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