Die Veröffentlichungsfreudigsten sind wirklich nicht, die Australier von Vanishing Point, denn ihre Alben tröpfeln ja eher so auf den Markt, als dass man von einem regelmäßigen Rhytmus sprechen könnte: “In Thought” (1997), “Tangled in Dream” (2000) und jetzt 5 Jahre später der aktuelle Release “Embrace The Silence”. Schade eigentlich, dass von den Jungs so selten neues Material kommt, denn von dem, was die Herren bieten, kann man durchaus mehr vertragen, Aber gut, wenn Vanishing Point nach dem Motto „Besser Klasse statt Masse“ agieren, dann soll es mir auch recht sein. So kann man sich über den aktuellen Longplayer wenigstens in voller Länge freuen, weil es keinerlei Ausfälle zu verzeichnen gibt. Die insgesamt 13 Tracks kommen wie aus einem Guss aus den Boxen und verhaken sich augenblicklich in den Gehörgängen. Dabei bedienen die Aussies musikalisch noch ein ziemlich breites Spektrum von progressiveren Tönen, über feine Power Metal Parts bis hin zu Melodic und Hard Rock Anleihen. Wer Abwechslung liebt, der kommt auch hier auf seine Kosten. Will man jetzt explizit Anspieltipps aus „Embrace the Silence“ herauspicken, dann würden sich vielleicht am ehesten „My Virtue“, „Embrace“, „Once a Believer“ und „A Life Less“ anbieten, zumindest kann man sich anhand dieser Songs einen ziemlich guten Überblick über die gesamte Bandbreite der Band verschaffen. Fazit: Wenn Vanishing Point wirklich viel Zeit brauchen, dann sollen sie die auch bekommen, auch wenn ich natürlich hoffe, dass es nicht gleich wieder 5 Jahre werden. Wir werden sehen, einstweilen bin ich mit „Embrace the Silence“ erst einmal wieder für eine Weile gut verarztet. 9,5 Punkte!
Rezensionen > Musik
Vanishing Point: Embrace the Silence
(Dockyard 1 / Soulfood)
Autor: Katze / Wertung: 9.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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