Die Kölner Band Up In Hell ähnelt einem Schlauchboot: Macht man ein Loch rein, entweicht die Luft zu Beginn noch rasant schnell, aber zum Ende hin bleibt nicht mehr als ein laues Lüftchen. Und so ist es auch auf Trance. Die ersten beiden Nummer nach dem Intro The Whale gehen noch gut nach vorne los, auch das anschließende Up in hell macht als pure Noiseorgie noch Spaß. Aber spätestens bei Virus hängen die Segel schlaff, kein Wind treibt den Kahn noch an. Das Quintett, welches sich selbst unter dem Banner ‚Metal’n’Roll’ sieht, hat schlicht seine stärksten Momente, wenn sie flott und gezielt aufspielen. Langsamere Nummern hingegen langweilen schlicht nur, weil hier die zündenden Ideen fehlen. Und das ist schade, denn es mangelt der Band nicht an Talent. Und auch Outfit und Image machen neugierig auf mehr. Das hier ist eine Mischung aus Motörhead, Gluecifer und Beatsteaks, der letztendlich genug mitreißende Songs fehlen, um über die kompletten 66 Minuten mitzuziehen. Vielleicht überzeugt’s mich beim nächsten Mal …
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Up in hell: Trance
(Nuromusic)
Autor: DJ / Wertung: 7.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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