Sie kommen zwar aus Burscheid / Köln, können sich aber zu Recht Dreiländereck nennen, denn in Tri State Corner vereinigen sich musikalisch deutsche, griechische und polnische Wurzeln, wobei die griechische Wurzel in der Hard Rock Melange der Truppe am deutlichsten zum Tragen kommt.
Letzteres liegt an Gitarrist Ioannis, der neben eben jener Stromgitarre immer mal wieder auch zur Bouzouki, einer griechischen Langhalslaute greift, um die Songs der Combo mit diesem traditionellen Instrument zu veredeln. Gerade beim Opener dieser E.P. „Ela Na This“, was auf griechisch wohl so viel bedeutet wie „Komm, sieh dir meine Welt an“ (ich hoffe ich blamiere mich jetzt nicht gerade vor sämtlichen griechischen Lesern), kann man sich sehr exzessiv von den Klängen dieses Instrumentes im Zusammenhang mit Rockmusik ein gutes Bild machen. Aber auch ansonsten bietet diese Combo einiges an frischen Sounds, die definitiv in zu rocken verstehen. Aber auch auf der gefühlvollen Ebene weiß die Formation mit der Semiballade „Changes“ als Titelsong und Auskehrer der Debut-E.P. deutlich zu punkten.
Fazit: Tri State Corner bringt mal wieder richig frischen Wind aus dem Underground und ich kann nur hoffen, dass „Changes“ nur der Anfang ist und so bald wie möglich ein amtlicher Longplayer folgt. Newcomer – Tipp!!!
P.S.: Die Band wird grade noch griechischer, denn nach dem Weggang von Schlagzeugerin Vera Herten konnte man den Platz hinter den Kesseln mit Christos Efthimiadis (Rage, Sub7even) sicherlich gut neu besetzen.
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