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Tishamingo: Wear n´ Tear

(Magnatude Records / Mascot)

Autor: Katze / Wertung: 8.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von Tishamingo - Wear n´ TearFür den Namen dieser Band stand der Film “O Brother, Where Art Thou?” Pate, denn ihn eben jenem gibt es eine Szene, in der die 3 Hauptcharaktere an den berühmt berüchtigten Crossroads auf einen farbigen Bluesman treffen, der sie auffordert, mit ihm nach Tishomingo zu gehen, wo Leute auf der Strasse für ihre musikalischen Darbietungen Geld bekommen sollen. Mit dem Setup dieser Geschichte im Kopf lässt wohl leicht erraten, mit welcher Form von Musik sich Tishamingo auf „Wear n’ Tear“ präsentieren… richtig, hier geht es zu 100% um Blues. Und den versprüht das ursprünglich aus Tallahassee / Florida kommende Quartett aus jeder Pore ihres aktuellen Werks, mal in der rockigen Variante wie z.B. beim Opener „Wastin’ Time“, das ein wenig an Bands wie Walter Trout und Co zu erinnern vermag, aber auch mal sehr Laid Back und Slow wie beispielsweise mit dem Song „Rome“, der sogar stellenweise ein leichtes Carlos Santana Feeling versprüht. Abwechslung wird hier also groß geschrieben, was die insgesamt 12 Songs zu einer kurzweiligen Angelegenheit macht und die Platte insgesamt hörenswert macht. Fazit: Wer mal wieder auf der Suche nach etwas Abwechslung zu den etablierten Bands der Blues- und Soul – Szene ist, der liegt bei Tishamingo wahrscheinlich gar nicht so verkehrt und sollte deren Album „Wear n’ Tear“ definitiv mal einen Probelauf gönnen. 8,5 Punkte!

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