Ich will gar nicht wissen, wie oft die Finnen Thunderstone wegen ihres Namens ausgelacht wurden. Immerhin handelt es sich bei „Tools Of Destruction“ um das nunmehr dritte Album der Band und es ist das bisher Beste! Musikalisch ist melodischer Power Metal im Angebot, dass es sich dabei um eine Domäne der Skandinavier handelt, haben Stratovarius und Hammerfall eindrucksvoll bewiesen. Thunderstone zielen auf dasselbe Publikum ab und machen ihre Sache ausgesprochen gut. Starke Melodiebögen, die von einem Teppich aus Gitarren und gut intonierten Keyboardklängen getragen werden. Gesangstechnisch haben sie eine klassische Rockstimme zu bieten, die mehr als einmal an die Pretty Maids erinnert. Anders als bei vielen Bands die sich dieser Art von Musik verschrieben haben, kommt einem nie Helloween in den Sinn. Auch wenn alles nicht neu ist, vieles bekannt erscheint, schaffen es die Nordlichter, ihrer Musik ihren Stempel aufzudrücken, was besonders an der genialen Keyboardarbeit liegt, die sich nicht hinter Koryphäen wie Jens Johansson verstecken muss. Als Anspieltip möchte ich euch „Liquid Of The Kings“ mitgeben, da er alle Trademarks der Band in sich vereint und so als gutes Beispiel herhalten muss. Es ist immer schön, dass Bekanntes, wenn es mit Esprit gespielt wird, in einem neuen Licht erscheinen kann. Daumen hoch und 8,5 Punkte für die Finnen, die in der Zukunft noch einiges von sich erwarten lassen.
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Thunderstone: Tools Of Destruction
(Nuclear Blast)
Autor: CF / Wertung: 8.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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