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The Who: Live In Boston

(Warner Music Vision)

Autor: RM / Wertung: 6.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von The Who - Live In BostonEnde der 50er Jahre setzten sich ein paar Jungs von der britischen Insel Flausen in den Kopf. Sie wollten unbedingt Pop-Star werden. Gesagt, getan. 1965 war es dann endlich soweit. Mit dem Titel „My Generation“, standen „The Who“ ganz oben am Pop-Himmel. Sie waren die Rabauken der sechziger Jahre und spielten in der gleichen Liga wie die „Beatles“ und die „Rolling Stones“. Was wurde nicht alles über sie in den letzten mehr als 40 Jahren geschrieben und über sie berichtet: „Schlagzeuger Keith Moon stirbt an Überdosis“, „The Who zerstören ihr Musikequipment während Auftritt“, „Wild gewordene Fans trampeln sich zu Tode“, „Daltrey und Townshend verkracht“, „The Who lösen sich auf“, „Band spielt für Live Aid“, „John Entwistle unerwartet verstorben“ und viele Schlagzeilen mehr. Es wurde in all den Jahren nie ruhig um die Band, trotz selten gewordener Konzerte und Tourneen. „The Who“ – diese Band veränderte Generationen. Nun sind „The Who“ einmal mehr via DVD zu erleben. „Live In Boston“ – ein im September 2002 aufgezeichnetes Konzert der Band, leider ohne John Entwistle am Bass. Doch der Hardcore-Fan wird auch diesmal begeistert sein. Stücke wie „“Can´t Explain“, „Substitute“ und „Anyway, Anyhow, Anywhere“ läuten die Show begeistert ein. Es folgen etwas unbekanntere Werke aus den 80er Jahren. Spätestens jedoch mit „Behind Blue Eyes“ bekommt die Party wieder den nötigen drive. Die Stimmung kocht über bei „You Better You Bet“, „My Generatin“ und „Pinball Wizard“ – Songs u.a. aus den beiden Rockopern der 70er Jahre „Tommy“ und „Quadrophenia“. „The Who – Live In Boston“ – ein rund zweistündiges Werk, das durchaus begeistert. An der Seite der beiden letzten Who-Veteranen: Zak Starkey (Ringo Starr´s Sohn) am Schlagzeug, John Bundrick an den Keys, Simon Townshend (Pete Townshend´s Bruder) an der Gitarre und Pino Palladino am Bass. Eine perfekt harmonierende Truppe. Ein paar Abstriche: Pete Townshend ist oftmals mehr mit dem drumherum beschäftigt, als mit seiner Spielerei und Roger Daltrey fehlt es etwas an Treffsicherheit beim Singen. Naja, wer wird sich darüber aufregen? Neben dem Konzertmitschnitt bietet die DVD einige Features: Bildportraits des verstorbenen Bassisten John Entwistle, ein Interview mit Roger Daltrey und eines mit Pete Townshend, der u.a. ein neues Who-Album für 2005 ankündigt. „Live In Boston“. Zu empfehlen ist die DVD allemal, auch wenn ich persönlich das 2000er Konzert aus der Royal Albert Hall vorziehen würde. Die Mischung passt, der Sound ist perfekt, die Bilder können sich sehen lassen. Eine weitere Doku für ewig junggebliebene Fans. Tracklisting: 01. I Can´t Explain 02. Substitute 03. Anyway Anyhow Anywhere 04. Who Are You 05. Another Tricky Day 06. Relay 07. Bargain 08. Baba O´Riley 09. Sea And Sand 10. 5.15 11. Love Reign O´er Me 12. Eminence Front 13. Behind Blue Eyes 14. You Better You Bet 15. The Kids Are Alright 16. My Generation 17. Won´t Get Fooled Again 18. Pinball Wizard 19. Amazing Journey / Sparks 20. See Me Feel Me 21. Listening To You Time: ca. 144 Min. DVD-Daten: Vollbildformat, DD 5.1, PCM Stereo 2.0, Untertitel: Deutsch-Englisch, Sprache: Englisch

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