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The Murderous Mistake: Undefined

Autor: DJ / Wertung: 8.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

The Murderous Mistake sind ein ziemlich zusammengewürfelter Haufen - sowohl musikalisch als auch optisch. Das wirkt auf den ersten "Blick" etwas abschreckend, aber was beim Hören zählt ist dann ja doch der musikalische Gesamteindruck. Und der dürfte vor Allem Freunde von traditionellem Düster-Rock erfreuen. Denn auch wenn die sieben Schwaben gerne einmal all Ihre Einflüsse in einen Top werfen, kommt am Ende halt doch eine leicht verdauliche Mischung aus Electro, Dark Wave, Dark Pop und Gothic Rock raus. Das klingt an manchen Stellen etwas wie alte Apoptygma Berzerk oder auch The Eternal Afflict (Warriors of blood), kann aber auch in eine vollkommen andere Richtung tendieren, wie der Song Storm belegt. Die Keyboardharmonien sind vollkommen schamlos bei Jean-Michel Jarre geklaut, der etwas schräge Frauengesang erinnert hingegen an King Diamond. Sängerin Sylvia Münster sollte zukünftig die Lead Vocals ihrem männlichen Kollegen überlassen. Auch wenn ihre Stimme das Lied "unvergessen" macht.
Ansonsten sollten Genrefreunde Undefined einmal antesten. Das Scheibchen macht nämlich trotz Längen erstaunlich viel Spaß.

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