Glaubt man dem beigelegten Presseinfo, so bereiten sich die Dänen von The Burning auf den Sturm der Thrash Metal Bastion vor und man geht im Hause Massacre Records wohl auch davon aus, dass sie diese Bastion mit “Storm the Walls” im Fluge überrennen werden.
Wenn man sich da mal nicht verkalkuliert hat, denn mit dem, was die Herrschaften auf ihrem Longplayer bieten, kann man nämlich unter Umständen auch heftig vor die Burgmauern klatschen und schwer verbeult am Fuße der Bastionsmauern liegen bleiben. Zwar ist das Material der Dänen sicherlich sehr solide und handwerklich ordentlich ausgefallen und der Sound ist auch zeitgemäß fett produziert, aber keiner der insgesamt elf Titel will auf Anhieb im Kopf bleiben, geschweige denn, dass irgendeine der Nummern mal so richtig Arsch tritt. Die Scheibe rumpelt unaufgeregt vor sich hin und lässt einen so gar nicht mal irgendwo aufhorchen. Gut, es stört im Hintergrund laufend auch nicht wirklich, aber das kann ja wohl kaum das Ziel einer CD-Veröffentlichung sein.
Fazit: Mit „Storm the Walls“ hat man sich sicherlich einen sehr ambitionierten Albumtitel auf die Fahnen geschrieben, dem The Burning jetzt entsprechende Taten folgen lassen müssten. Allerdings glaube ich nicht, dass der hier gezeigte Tatendrang für den ganz großen Wurf schon ausreichend ist, denn das was hier geboten wird ist für mich eher Stangenware den individuelle Extravaganz und Klasse, wobei ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen lassen und dann ggfs. auch an den heute vergebenen 5 Punkten messen lassen werde!
Homepage The Burning