
Also eigentlich sind ja ehr die Skandinavier für extrem melodischen Death Metal zuständig und die haben auch in der letzten Zeit bewiesen, dass man in der zweiten und dritten Generation noch so einiges auf dem Kasten hat. The Absence würde man nach dem ersten Hördurchlauf ebenfalls gerne in die Ecke der Göteborg-Musikanten stellen. Weit gefehlt! Wie der angsteinflößende Todesengel auf dem Cover, rauscht die Mucke der Truppe aus Tampa/Florida an einem vorbei. Und so als wäre nichts gewesen knallen dir 11 Songs ins Orhgebälk und du fragst dich, wo die letzten 55 Minuten geblieben sind. Hier regieren richtig geile Riffs, die in Verbindung mit den Drums genügend Nackenwirbel zum Ausrenken bringen werden. Genug Arbeit also für alle Physiotherapeuten die noch nach einer Anstellung oder der passenden Praxisimmobilie suchen. Mit thrashigen Bay Area-Riffs und schnörkellosem Göteborgsound geht man glatt als Bruder im Geiste der Gothenburg-Possè durch, und man ist versucht ohne Umwege die Repeat-Taste zu drücken, um Songs wie den Titeltrack, Dead And Gone, Echoes oder Awakening als Dauerbeschallung zu genießen. Dazu gibt es das, nicht von ungefähr kommende, richtig fette Testament-Cover „Into The Pit“ um die Ohren geballert. Allesamt perfekt produziert von Jonas Kellgren (Scar Symmetry) in Erik Rutans (Hate Eternal) Mana Studios. Als musikalische Verstärkung kommen auch noch Szenegrößen wie James Murphy (Death, Testament), Jonas Kjellgren und Per Nilsson (Scar Symmetry), Santiago Dobles (Aghora) und Jonas Granvik (Without Grief, Edge Of Sanity) zum Zuge, die Riders of the Plague für alle die wichtig machen, die auf Nightrage, Arch Enemy und die aktuellen Markführer des Genre stehen. Klasse und Masse für 10 Punkte!
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