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Stonewall Noise Orchestra (S.N.O.): Constants In An Ever Changing Universe

(The Unit/Cargo Rec.)

Autor: schlimm / Wertung: 9 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Den ungewöhnlichen Bandnamen Stonewall Noise Orchestra – kurz S.N.O. – sollte man sich merken. Freunde des gepflegten Stoner-Doom werden jedenfalls auf „Constants In An Ever Changing Universe“ voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Was die Band hier lässig und langsam an Riffs aus dem Ärmel schüttelt, verdient allerhöchsten Respekt. Die zwölf Songs können über weite Strecken nicht nur überzeugen, sondern aufgrund des amtlichen Klangbretts sogar überraschen. Das Rad wird hier sicher nicht neu erfunden, aber S.N.O. verstehen es doch ganz vorzüglich ein Genre aus dem Winterschlaf zu holen.

Wer sich die zwölf Tracks zu Gemüte führt wird sicher ganz schnell die Paten für diese Scheibe heraushören. Black Sabbath scheinen jedenfalls einen gehörigen Einfluss auf die Truppe zu haben. Nachdem man das etwas nervige „Roll Call“ überstanden hat, lässt „Skyscraper Moment“ jedenfalls keinen Zweifel daran, wo man sich Inspiration geholt hat. Auch das folgende „Hollow Parade“ macht keine Gefangenen und pflügt sich durch die Gehörgänge. Insbesondere fällt das gute Songwriting auf, denn hier wird nicht nur stumpf durch die Prärie gedroschen, sondern auch auf die ein oder andere Ohrwurmmelodie gesetzt.

Aber nicht nur Black Sabbath scheinen zu den Einflüssen zu zählen. Was sie in „The Inventor“ oder „Venus Travel Agency“ lostreten erinnert an eine ganz andere Band, die im Stonerrock zu einer der ganz großen Nummern zählte: Monster Magnet. Überzeugend ist auch das fast durchgängig hohe Niveau. Gut, so einen – Verzeihung – Quatsch wie „4:54“ hätte man sich auch sparen können. Sonst sucht man die Ausfälle aber vergeblich. Brecher vom Schlage „Deadications“ oder „Dynamo“ halten den Zuhörer auch nach hinten raus bei der Stange!

Fazit: S.N.O. haben mit „Constants In An Ever Changing Universe“ ein Album in guter alter Stoner-Doom Manier aufgenommen. Auch, wenn sie im Grunde nichts Neues machen, hat die Scheibe durchgängig ein beachtlich hohes Niveau zu bieten und dürfte Genrefreunde mehr als erfreuen!

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