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Spellbind: 7000

(Tausendgrad / Cargo Records)

Autor: Katze / Wertung: 9.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Spellbind: 7000Auch wenn “7000” das erste Album mit Labelunterstützung ist, so kann man die Nürnberger Formation Spellbind kaum als Newcomer abstempeln, denn immerhin hat der Vierer seit der Gründung im Jahre 2002 schon ein recht bewegtes Musikerleben inklusive diversen Auftritten im In- und Ausland sowie mit „Cocoon“ (2005) ein eigen produziertes Album hinter sich.

Mit Kenntnis dieser Vita im Hinterkopf erstaunt es da sicherlich wenig, dass die Jungs auf „7000“ schon erstaunlich reif klingen. Mit großer Selbstsicherheit du Selbstvertrauen hat das Quartett insgesamt elf angenehm rockende Songs auf Makrolon gepresst, die sich irgendwo in der Schnittmenge aus Indie-Pop und Alternative bewegen. Neben einer feinen musikalischen Umsetzung der Songs sticht vor allem Sänger Christian Hofbauer angenehm hervor, weil er zum Einen wohlklingende Gesangslinien findet und zum Anderen eine Stimme mit hohem Wiedererkennungswert besitzt, die der Platte einen wirklich eigenen Stempel aufdrückt.

Fazit: Man darf gespannt sein, ob Spellbind wirklich das Zeug dazu haben, eine der nächsten ganz großen Nummern im Bereich Indie-Pop / Alternative haben. Die Einstellung zum Business und der an den Tag gelegte Fleiß scheinen auf jeden Fall schon einmal zu stimmen und mit „7000“ hat man auf jeden Fall ein Album am Start, das Fans des Genres ruhig einmal antesten sollten. 9 Punkte!

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