Mit “Hardworlder” tritt die kalifornische Formation Slough Feg inzwischen bereits zum fünften Male an, um ihre Gefolgsleute mit ihrem zugegebenen recht eigenwilligen metallischen Stil zu beglücken. Und das dürfte denn Herren um Gitarrist und Sänger Michael Scalzi auch dieses Mal ohne Probleme gelingen.
Insgesamt dreizehn neue Songs, die sich wieder einmal erwartungsgemäß in epischer Hymnenhaftigkeit aus den Boxen ergießen, ohne dabei in allzu pathetische Gefilde abzudriften, gibt’s auf die gespannt geöffneten Ohren, wobei man neben dem eigenen Material zusätzlich mit zwei Coverversionen aufwartet. Mit „Dearg Doom“ zollt man etwa zur Halbzeit der Platte den doch eher nur Szenekennern bekannten Horslips Tribut, bevor man zum Ausklang des aktuellen Longplayers mit „Street Jammer“ noch einen Klassiker vom „Invasion“ Debüt Album von Manilla Road ins Programm genommen hat. Eine feine Auswahl an Coverversionen, die sich stilistisch sehr gut in das Gesamtbild einfügt.
Fazit: Mit „Hardworlder“ ist Slough Feg wieder mal ein wirklich schönes Album aus den Fingern geflutscht, dass mit dezentem Gefrickel und hymnischen Epos Freunde der Combo definitiv glücklich machen wird. 9½ Punkte!
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