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Skullboogey: Dead & Sold

(Finest Noise / Cargo Records)

Autor: Katze / Wertung: 9.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Skullboogey: Dead & SoldMit “Dead & Sold” kommt das hessische Quartett Skullboogey nach “Life is a Pity” (2003) nun mit ihrem zweiten Album aus der Hüfte. Da ich das Debüt nicht einmal ansatzweise kennen, erübrigen sich an dieser Stelle Vergleiche oder Kommentare zu einer Weiter- / Rückentwicklung vollständig. Braucht aber auch keiner, denn „Dead & Sold“ ist ja schon groß und kann gut für sich selber sprechen.

Und das – nämlich das Sprechen – tut dieser Silberling wild, frech und laut! Wo man sich anderenorts bisweilen über all zu vorlaute Blagen ärgert, macht es in vorliegendem Falle durchaus Freude, der kleinen Rotzgöre (Rötzgöre hier von mir eher liebevoll ausgesprochen) zu lauschen. Erstaunlich abgeklärt und souverän bewegen sich die Herrschaften in rockigen Riffs, Songstrukturen und Gesangslinien, die man ansonsten eher von Zakk Wylde und Konsorten vom Kaliber desselben gewohnt ist und erwartet. Insgesamt zehn mal gibt’s dabei vom Hessen-Vierer mit diesem Rundling ordentlich auf die Fresse, dass es einem das Genick ordentlich durchschüttelt. Textlich fällt man zwar für meinen Geschmack im Gesamteindruck aus Musik, Text und Sound etwas ab, aber man muss ja nicht immer auf Texte achten und manch einem mag sogar Gefallen an den Inhalten finden.

Fazit: Wer auf wuchtig - rotzigen Rock steht, der muss nicht zwangsweise immer nach England oder Amerika schielen, gelegentlich kann man auch einmal in der deutschen Heimat kleine Perlen in dieser Richtung am Wegesrand finden, wie Skullboogey mit „Dead & Sold“ deutlich aufzeigen. 9 Punkte!

Homepage Skullboogey

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