Was auf dem Vorgänger Reborn über weite Strecken noch zu bunt gemischt war, findet sich auf Another Horizon zu einem schlüssigen Ganzen zusammen. Dem deutschen Quintett Six Reasons To Kill gelingt es damit, die verschiedenen Einflüsse unter einen Hut zu packen: Hardcore, Death Metal, Screamo, Thrash und Black Metal, bei der Band zwar deutlich herauszuhören, aber dennoch harmonisch zu sauberen Arschtritten zusammengefügt. Und die Band begeht dabei nicht den Fehler, auf Nummer Sicher zu gehen. Denn nach dem starken Opener Observer mit seinem eingängigen Refrain wäre es ein Leichtes gewesen, die gesamte Platte in diese Richtung zu lenken. Doch schon mit dem Titeltrack Another Horizon, einem Bastard aus Death Metal und Hardcore, zeigt man dem Frosch, wie man auf Kojaks Glatze Locken zaubert. Bleeding Stereo tendiert zwar zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in die Richtung von Observer, aber alleine mit Massgrave Memorial demonstriert man eindrucksvoll, dass man auch ohne große Melodien schweinegeile Death Thrash Evergreens der Marke Protector zu schreiben weiß.
Da die Jungs auch sonst ein sympathisches Trüppchen zu sein scheinen, sei Ihnen der Erfolg gegönnt. Another Horizon ist auf jeden Fall die ideale Grundlage.
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Six Reasons To Kill: Another Horizon TIPP
(Bastardized Recordings)
Autor: DJ / Wertung: 9.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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