Ob Sinamon nun das orginellste oder coolste (Mini - ) Album des Jahres 2007 herausgebracht haben, mag ich na dieser Stelle noch nicht beurteilen, aber der Fünfer aus Dresden hat auf jeden Fall bislang schon einmal das interessanteste und amüsanteste Promo Package versandt.
Da findet sich nämlich einem kurzen Text im Briefumschlag ein Töpfchen Honig, den sich der geneigte Rezensent beim Genuss von „Swim Or Drown“ gleich mal selber ums Maul schmieren kann, wenn ihm denn nun danach ist. Eine wirklich witzige Idee.
Den Honig hätte es aber gar nicht mal gebraucht, denn auch musikalisch kommen die Herren mächtig einschmeichelnd daher in ihrer zuckersüßen Mischung aus Pop, Indie-Rock und EMO. Sechs Songs aus knapp zwei Jahren haben es auf diese Eigenproduktion geschafft, die allesamt wie ein leichter Luftzug daherkommen, was für mein Empfinden vor allem an den sanften Gesangslinien und dem ausgiebigen Einsatz des Pianos liegt.
„Swim or Drown“ ist der ideale Soundtrack für einen gemütlichen Sonntag Vormittag auf der heimischen Couch, eignet sich aber sicherlich auch als Beilage zu einem Glase schweren Rotweins am Abend nach einem anstrengenden Arbeitstage. Schade, dass es hier erst einmal ‚nur’ sechs Songs von Sinamon gibt, die Musik lässt sich auch sicherlich gut über eine reguläre Albumlänge gut ertragen. 8½ Honigbären!
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