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Shadowkeep: The Hourglass Effect TIPP!

(Melissa Records / Al!ve)

Autor: Katze / Wertung: 10.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher 1 Kommentar

Shadowkeep: The Hourglass EffectEs ist immer wieder eine Freude, neue Promos des holländischen Labels Melissa Records auf den Schreibtisch zu bekommen, zumindest wenn man so’n alter Sack wie ich ist, der mit dem Metal der 80er groß geworden ist, denn eben jenes Label scheint immer wieder aus irgendwelchen längst vergessen Erdlöchern Mucker auszugraben, die genau diesen Sound in den 2000ern wieder zu beleben versuchen.

Eben so verhält es sich auch erfreulicherweise wieder einmal mit Shadowkeep, die musikalisch irgendwo tief im Power / Epic / Progressive Metal der 80er verwurzelt scheinen und sich stilistisch vielleicht am ehesten noch mit frühen Fates Warning oder Queensryche vergleichen lassen, wobei sich dieser Vergleich wohl ausschließlich wegen des Gesangs von Neuverpflichtung Richie Wicks (auch ein schöner Imperativ…) begründet, den der ein oder andere Szenekenner wohl noch aus Angel Witch oder Tygers of Pan Tang Zeiten kennen dürfte. Aber nicht nur vom Gesang her treibt es einem freudig das Pipi in die Augen, auch was sich die Gitarrenfraktion Nikki Robson und Chris Allen hier so alles aus den Sechs-Saitern rauspresst ist glänzt vor Abwechslung und Einfallsreichtum und versteht es so, mächtig Laune zu machen. Lediglich der Sound hätte für meinen Geschmack ruhig etwas fetter ausfallen können (auch wenn man sich hüten sollte, diesen als schlecht zu bezeichnen), aber wahrscheinlich wollte sich die britisch-amerikanische Formation nicht nur vom Songwriting her sondern auch klanglich deutlich in alten Traditionen verwurzeln. Anspieltipps werde ich hier nicht gesondert hervorheben, dafür ist das Album einfach zu homogen und durchweg gut und hörenswert.

Fazit: Ob es Shadowkeep mit „The Hourglass Effect“ wirklich schaffen werden, den 80er Metal dauerhaft zu reanimieren, bleibt abzuwarten. Mir fehlt da ein wenig der Glaube an das Gute, aber zumindest mein Herz lassen die Jungs mit dieser platte gerade mal wieder ein bisserl kräftiger pumpen. Fans erwähnter Genres sollten es nicht versäumen, diese Nummer in die heimische Plattensammlung einzureihen 10 Punkte!

Homepage www.shadowkeepmetal.net

1 Comment »

  1. thanks for the review .This album involved months
    of very hard work and it is very exciting to read
    your enthusiastic comments.I myself have been
    listening to this music for 3 jahre and i enjoy it
    still it is a very thrilling and exciting work of
    METAL ART

    Comment by DAVE — December 2, 2008 @ 8:38 pm

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