Wer die Entwicklung bei Saltatio Mortis in der letzten Zeit etwas verfolgt hat, der weiß, dass „Aus der Asche“ nicht einfach nur der Titel für ein neues Album ist. Nach den vorgenommenen Besetzungswechseln müssen sich die Herrschaften wirklich fühlen, als ob sie sich aus Trümmern zu neuer Größe erheben würden.
Und von neuer Größe kann man in vorliegendem Falle wirklich sprechen, denn was der Freund gepflegten Mittelalter – Rockes hier geboten bekommt ist wirklich klasse. Insgesamt dreizehn Energie geladene Songs bekommt man hier geboten, die wie eigentlich auch gewohnt aggressive, krachige Rockelemente und mittelalterliches, authentisches Instrumentarium verbinden. Die Krone bekommen die Titel durch ausdrucksstarken Gesang mit Texten, die zwischen mythischen Sagen, fabulösen Märchen und gnadenloser Morbidität pendeln, aufgesetzt. Zu den absoluten Highlights des Albums gehören für mich neben dem aggressiven Opener „Prometheus“ vor allem das kraftvolle „Wirf den ersten Stein“, das fordernde „Tod und Teufel“, das märchenhafte „Sieben Raben“, das balladeske „Nichts bleibt mehr“ und natürlich das hymnische „Spielmannsschwur“.
Fazit: Es ist schön zu sehen, dass die Szenegrößen und –begründer wie Subway to Sally, In Extremo und Co inzwischen starke, gleichwertige Konkurrenz mit Bands wie Letzte Instanz, Schandmaul oder eben auch wie gerade hier mit Saltatio Mortis bekommen haben. Fans des Mittelalter Rock Genres werden bei „Aus der Asche“ wohl kaum um einen käuflichen Erwerb herumkommen. 10 Dudelsäcke!
Homepage Saltatio Mortis
Ich möchte Katze zustimmen. Super Album, macht viel Spaß! Bisher wollte es jeder mehrmals hintereinander hören, dem ich es vorgespielt hab.
Comment by Juliana — September 13, 2007 @ 8:13 pm