Wenn Redkey wie Judas Priest klingen wollten, ohne dabei die Klasse der Painkiller Scheibe zu erreichen, dann haben sie es mit Rage Of Fire auf jeden Fall geschafft. Und da sind sich die Online Zines geschlossen einig. Und wenn man sich schon mit einer der Ur-Bands des Metals auf Augenhöhe befindet, können sich auch keine Nobodys hinter dem Namen verstecken. Sänger Thomas Rettke und Gitarrist Sascha Paeth haben zusammen bei Heaven’s Gate musiziert. Und Letztgenannter hat sich außerdem als Produzent von Bands wie Running Wild, Rhapsody und Edguy einen Namen gemacht. Kein Wunder also, das NWOBHM vom Feinsten aus dem Boxen quillt, wenn die Gruppe nach dem Intro Man’n’Machine losdrischt. Gepowert wird dabei bis zum Schluss, auch wenn man kurz vor Ende in ein kurzes spaciges Art Rock Intermezzo verfällt, bevor man mit dem Rest von The Fortune einen elegischen Abschluss findet. Da die britische Metal Legende, die hier Pate stand, schon lange in die Jahre gekommen ist, könnte sich mit Redkey auf jeden Fall adäquater Ersatz aus deutschen Landen finden.
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Redkey: Rage Of Fire
(The a Labe / rough trade)
Autor: DJ / Wertung: 9.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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