Schon auf ihrem selbstbetitelten 2003er Debüt konnten Redemption musikalisch schon voll und ganz überzeugen, und als dann 2005 zum „The Fullness of Time“ Fates Warning Fronter Ray Alder zu der Formation stieß, konnten sich die Herrschaften endgültig in der Spitzengruppe der progmetallischen Liga etablieren.
Anscheinend um im gewohnten Zwei - Jahres - Zyklus zu bleiben, veröffentlicht das Quintett um den etatmäßigen Fates Warning Fronter Ray Alder und die beiden Gitarristen Nicolas van Dyk und Bernie Versailles dieser Tage mit „The Origins of Ruin“ sein drittes Werk. Dabei präsentiert man zwar im Line-Up mit Sean Andrews einen neuen Bassisten, setzt im Bereich Songwriting allerdings auf Altbewährtes und Erprobtes. Für Fans der Truppe bedeutet dies, dass die neun neuen Songs des aktuellen Albums wieder einmal eine Menge guter Melodien, anspruchsvolle Songstrukturen und feine Solo-Frickeleien bieten und somit für allerhand Kurzweil und abwechslungsreiche Unterhaltung garantieren. Und auch dieses Mal fügt sich Ray Alder’s Gesang erwartungsgemäß exzellent in das instrumentale Grundgerüst ein und setzt so den ohnehin schon sehr ansprechenden Kompositionen der Formation das berühmt berüchtigte i-Tüpfelchen obendrauf.
Fazit: Redemption entwickeln sich auch mit ihrem dritten immer mehr vom Geheimtipp zur festen Szenegröße im Bereich Prog – Metal. Fans der Truppe, Verehrer von Ray Alder’s Gesang oder auch einfach Genre – Liebhaber können mit einem Kauf von „The Origins of Ruin“ eigentlich so gar nichts verkehrt machen. Deswegen gibt’s von mir gepflegte 11 Punkte und das Prädikat „Kauftipp“!
Homepage Redemption