Inhalt: In historischer Kostümierung betreten Jay, Tom und Derek die Dampflokomotive "Eternity Express". Begeistert tauchen sie in die Welt des frühen 20. Jahrhunderts ein. Denn die alte Lok ist ein fahrendes Theater auf Schienen, und jeder Fahrgast spielt seine Rolle in einem inszenierten Kriminalstück. Doch dann beginnen die ersten Schlüssel zu bluten! Die Regeln des Spiels werden außer Kraft gesetzt und Fahrgäste verschwinden! Die Grenze zwischen Fiktion und Wahrheit löst sich auf. Unaufhaltsam rast der Zug durch die Nacht und das Verhängnis nimmt seinen Lauf…
Kritik: Auch wenn der Titel Die blutenden Schlüssel mehr verspricht als er hält, legt Point Whitmark nach der eher schwachen letzten Folge Gefahr am schwarzen Wasser wieder einen Zacken zu. Die Geschichte um eine Mordserie auf einem Zug ist beinahe klassisch, wird aber durch das rollende Theater und das übertriebene Spiel von Derek Ashby bereichert. Was die Folge ausmacht ist sicherlich nicht Originalität, sondern schlichtweg die rasante Handlung, die ohne Umschweife das Finale ansteuert, die wie immer liebevoll gezeichneten Figuren und die obligatorisch starke Produktion. Bei der Klärung des Falls hätte ich mir allerdings ein wenig mehr Raffinesse gewünscht. Und vor Allem Hinweise, die sowohl die drei Jungdetektive als auch den Hörer das Mitraten ermöglichen. So ist man diesmal auch nur dabei und nicht mittendrin. Dennoch gelungene kurzweilige Geschichte aus Point Whitmark.