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Playing For Change – Songs around the world


Autor: schlimm / Kommentare: Bisher keine

Es begann schon vor einer Dekade. Mit zwei Mönchen in der New Yorker U-Bahn, die ganz in weiß (aber ohne Blumenstrauß) vor ihre Laufkundschaft traten. Auch Mark Johnson blieb damals auf dem Weg zur Arbeit gebannt stehen. „Einer spielte eine Gitarre mit Nylon-Saiten, der andere sang in einer Sprache, die ich nicht verstand“, erinnert sich der renommierte Produzent und Filmemacher, der u.a. mit Paul Simon, Jackson Browne und Rickie Lee Jones gearbeitet und 2005 für das Keb’ Mo-Album „Keep It Simple“ einen Grammy erhalten hat. „Es blieben bestimmt so an die 200 Menschen stehen, die sogar ihre Züge verpassten und manche hatten auch Tränen in den Augen. Und da wurde mir klar, dass diese Menschen normalerweise aneinander vorbeigelaufen wären statt hier zusammenzukommen. Und dass es die Musik war, die sie so einfach mal zusammenführte.“

Dem Geist dieses besonderen Morgens in New York blieb Mark Johnson seitdem immer wieder treu– um ihm nun ein ganz besonderes Denkmal zu setzen. „Playing For Change“ vereint Straßenmusiker/-sänger aus den unterschiedlichsten Teilen der Erde. Von der abgeschiedenen Schönheit des Himalaya bis zum religiösen Tummelplatz Jerusalem. Von einem Südafrika, das nach dem Ende der Apartheid um den besten Weg ringt, bis ins New Orleans der Post-Katrina-Tage. „Die Stadt fühlte sich traurig und desolat an“, rekapituliert Johnson. „Aber die Musik dort hörte nie auf. Die Musiker auf den Straßen und in den Clubs hielten die Stadt am Leben und gaben ihr ein Gefühl von Hoffnung.“ Und in Südafrika erlebten Johnson und sein Team, dass „tausende singende Menschen auf den Straßen mehr für einen positiven Wandel bewirken als Waffen es jemals könnten.“ Playing For Change“, notierte begeistert das US-Magazin Variety, sei „ein großartiger Showcase dafür, welche unglaubliche, völlig zugängliche, populäre Musik weltweit gemacht wird.“ ´

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