Inhalt: Im Leerraum zwischen den Galaxien zieht der Planet Mechanica seine Bahn. Seine Erbauer sind verschwunden und seitdem fliegen riesige Raumschiffe mit den Robotern Mechanicas durchs All, um Planeten auszukundschaften, auf denen sie die Saat des Verderbens ausbringen können. Eines Tages dringen sie bis nach Arkon II vor, ins Herz des arkonidischen Imperiums …
Kritik: Der fünfzehnte Silberband bietet zwei Handlungsstränge, wovon der eine eher ein sehr lang ausgefallener Prolog zum sechszehnten Silberband Die Posbis ist und der zweite Strang sowohl das Volk der Akonen, die Antis als auch den Robotregenten erneut aufgreift. Und während sich der Prolog wie es sich für einen Prolog gehört eher durchschnittlichen spannend ausnimmt, lassen es die Autoren mit der zweiten Episode um die Intrigen im arkonidischen Reich sowohl politisch, historisch als auch wissenschaftlich mächtig krachen.
Speckmoos steht im Mittelpunkt der ersten Geschichte, eine Pflanze, die von einem außerirdischen Schiff auf fremden Planeten gesät wird, dort hervorragend gedeiht, deren Sporen aber von den Bewohnern unbewusst aufgenommen und schließlich zur Verfettung der Population führt. Daneben zerstört das Speckmoos die gesamte Fauna des befallenen Planeten. Als schließlich auch das arkonidische Reich von der schlimmsten Pest seit McDonalds befallen wird, hilft Perry Rhodan seinem Freund und arkonidischen Imperator Atlan, die Ursache dieser Seuche zu finden. Ihre Suche führt sie zum Planeten Mechania.
Während man die Gefahr vom Planeten Mechanica für gebannt hält, führt eine Intrige zur Aberkennung und Verfolgung Atlans durch das Robotgehirn. Der einzige Ausweg aus der Misere scheint eine Reise in die Vergangenheit des arkonidischen Reiches, in eine Zeit, kurz bevor der Robotregent fertig gestellt wurde. Doch das Team um Perry Rhodan hat die Rechnung ohne den großen arkonidischen Wissenschaftler Epetran gemacht
Nach der durchschnittlichen und langatmigen ersten Erzählung strebt man mit der zweiten Geschichte einem weiteren Höhepunkt der Serie zu, der nicht ohne Folgen bleiben wird. Was allerdings beim gesamten Hörbuch trotz der obligatorisch starken Performance von Josef Tratnik auffällt, ist doch der Groschenromancharakter der Geschichte. Auch wenn Perry Rhodan deutlich über dem Niveau anderer Serien steht. Aber an vielen Stellen merkt man dann doch, dass die Autoren für eine feste Seitenzahl schreiben – und sich dadurch manchmal zu einem Ende zwingen bzw. die Geschehnisse in die Länge ziehen. Ansonsten dürfte die Vertonung des fünfzehnten Silberbandes die Anhänger der Reihe nicht enttäuschen.