Inhalt: Giustini Fomasi beobachtete den Hüter des Schwertes aufmerksam durch die Flammen. Er sah aber nur, dass der Oktaner sich nach vorn beugte - dann traf ihn die blitzende Klinge. Die Bewohner des Planeten Okta werden von Gordon Grosvenor, einem skrupellosen Terraner, ausgebeutet. Dafür rächen sie sich grausam. Die Hüter des Schwer1es schlagen gnadenlos zu - bis Ronald Tekener mit einem von ihnen ein Abkommen trifft.Der Spezialist der USO verpflichtet sich, Grosvenor mattzusetzen, der im Begriff ist, sich ein privates Sternenimperium aufzubauen.
Kritik: Das Cover der siebzehnten Folge Der galaktische Spieler der Perry Rhodan Adaption aus dem Haus Eins A Medien ist hier Programm: Die Geschichte hat spannende Momente, hin und wieder blitzt etwas Dramatik auf, insgesamt ist es aber eine recht zähe Partie, die den Machern mehr Spaß gemacht haben dürfte als den Rezipienten.
Dabei ist der Beginn viel versprechend: Auf dem Planeten Okta wehren sich die Bewohner gegen das Jagen von Gorillas durch Plünderer. Als sich der erfolgreiche Geschäftsmann Gordon Grosvenor nicht an das Jagdverbot hält, eskaliert die Situation nicht nur auf planetarische Ebene sondern wirft auch politische Wellen über den Planeten hinaus, so dass auch das solare Imperium um Perry Rhodan eine Bedrohung in dem Geschäftsmann sieht. Er schickt den USO-Agenten Ronald Tekener auf den Planeten Okta. Doch dessen Mission verläuft anders als geplant und schließlich droht ihm sogar die Hinrichtung durch das Schwert.
Die Figur Ronald Tekener als Spezialagent erinnert sicherlich an Figuren wie James Bond. Er löst den Auftrag nicht nur mit Körpereinsatz, sondern auch mit Köpfchen. Allerdings ist die zugrunde liegende Geschichte auf der einen Seite etwas dünn, aber auf der anderen Seite auch noch verwirrend. Der Zusammenhang zwischen dem Planeten Okta, den seltenen Gorillafellen, dem Hotel- und Casinomagnaten Gordon Grosvenor und seinem wachsenden politischen Einfluss werden nicht wirklich klar. Auch bleiben die kulturellen und artspezifischen Besonderheiten der Oktas reichlich farblos, so dass der SciFi-Charakter schließlich der reinen Agentengeschichte weichen muss. Und auch mit dieser Folge wieder nur ein durchwachsendes Hörspiel vorliegt, das nur bedingt gut unterhalten hat.