Inhalt: Atlan befindet sich noch immer im Jahr 12.402 da Ark, das entspricht dem Jahr 5.772 vor Christus.
Zwar hat der Aktivatorträger es geschafft, mit seinen Getreuen bis zum Imperator von Arkon vorzudringen und sogar auf dessen Jagdplaneten mit ihm in Kontakt zu treten, aber ein Attentatsversuch auf Atlan soll genau das verhindern. Nur durch eine aberwitzige Flucht vom Jagdplaneten und durch Unterschlupf auf einem Zirkusschiff, der OSA MARIGA, entkommt Atlan, doch seinen Verfolgern gelingt es, das Schiff abzuschießen…
Kritik: Etwas packender als die fünfte Episode des Traversan-Zyklus ist die sechste Folge Der letzte Mann der OSA MARIGA schon. Die Dramatik zum Schluss, als letztlich nur 114 der über 500 Mann starken Besatzung des Schiffes überleben und der Rest auf dem Meeresgrund stirbt, gibt der Geschichte nachwirkende Würze. Die gesamte Erzählung wird damit noch nicht außergewöhnlich (gut), bleibt einem aber im Gegensatz zu den letzten drei Geschichten im Gedächnis.
Das Manko liegt diesmal aber noch stärker als in der 19 Perry Rhodan Folge Der Jagdplanet bei den Sprechern. Neben Alison Degbe ist es diesmal auch Stefan Krause in der Rolle Tu-Ra-Cel, der es in seinem Spiel etwas übertreibt. Zusätzlich bekommt der Hörer Probleme, die telepathische Botschaft des Katzenwesens Kecz’dharr (gesprochen von Sonja Röder) zu verstehen, weil die Stimme durch die Entfremdung einfach zu undeutlich ist.
Nach sechs Folgen und voraussichtlich noch sechs weiteren Folgen lautet das Zwischenfazit, dass der Hörer sich gewünscht hätte, den Traversan-Zyklus in einem Wurf zu bekommen. Die Storyhäppchen, die man mit jeder Folge vorgesetzt bekommt, stellen nicht zufrieden. Außerdem geht der Zusammenhang zwischen den einzelnen Episoden verloren. Sprecherdefizite kratzen mit den beiden aktuell veröffentlichten Folgen endgültig am bisher eigentlich tadellosen Perry Rhodan Auftritt von EinsAMedien.