Inhalt: Atlan wird durch eine Zeitmaschine der Meister der Insel ins Jahr 12.402 da Ark versetzt, das entspricht dem Jahr 5.772 vor Christus. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Sonnenkur Pyrius Bit unterstützt Atlan den Baron Nert Kuriol da Traversan. Nach ersten Erfolgen – dank Atlans Hilfe – wissen die Traversaner, dass sie einen weiteren Angriff auf ihren Planeten nicht überstehen würden. Deshalb fliegt Atlan an Bord der PADOM, eines von den Angreifern übernommenen Schiffes, nach BRY 24, um auf dem Residenzplaneten des Sonnenkurs einen Racheangriff gegen Traversan zu verhindern. Doch damit ist die Gefahr noch nicht beseitigt…
Kritik: Aufgrund des Veröffentlichungsrhythmus hat man etwas den Faden im Traversan-Zyklus verloren, doch eine kleine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse zu Beginn dieser Folge bringt für den Hörer wieder etwas Licht in seine dunkle Erinnerungen. Dennoch merkt man deutlich, dass der stockende Veröffentlichungsfluss Fahrt aus der Geschichte genommen hat. Fehlende Fahrt, die auch die anfangs recht undramatische fünfte Folge nicht wieder aufzunehmen vermag. Die detaillierten Beschreibungen des schillernden Jagdplaneten wirken eher wie ein entspannendes, exotisches Urlaubsvideo, denn ein aufregendes SciFi-Abenteuer. Gar zu holprig kommen gegen Ende die Actionsequenzen daher. Spannung bezieht diese Episode nur aus der Frage, wer Atlan nach dem Leben trachtet.
Sprecher, Musik und Geräuschkullisse entsprechen dem EinsAMedien-Standard. Einzig Alison Degbe fällt deutlich aus der Rolle. Sollte es sich bei Ihr um die gleichnamige Popstars-Aspirantin aus der ersten Staffel und Kölner Jazz und Soul Chanteuse handeln, dann sollte sie besser bei der Musik bleiben. Der Sprecherausfall kostet der eh schon durchschnittlichen Erzählung einen zusätzlichen halben Punkt.