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Mintzkov: 360° TIPP
(Haldern Pop Recordinds/Cargo Records)


Autor: DJ / Wertung: 10.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher 2 Kommentare

Mintzkov: 360°Lege ich 360° von Mintzkov ein, fragt meine Freundin postwendend ‘Wer ist das?’ gefolgt von einem ‘Das habe ich schon einmal gehört’. Klar hat sie es schon einmal gehört, denn immerhin habe ich die CD schon öfters aufgelegt. Aber tatsächlich meint sie nicht, dass sie Mintzkov schon einmal gehört hat, sondern dass der Klang sie an eine andere Band erinnert. Kein Wunder, denn die Belgier klingen nach Placebo. Besonders Sänger Philip Bosshaerts kann die stimmliche Ähnlichkeit zu Brian Molko nicht leugnen.

Schlecht?! Auf keinen Fall. Auch wenn mich 360° nicht von Beginn überzeugte, bekam ich die Scheibe spätestens nach dem dritten Hören nicht mehr aus dem Gehörgang. Ohrwürmer ja, aber irgendwie dezent und erst nach mehrmaligem Hören. So wie es sein muss. Denn das hält eine solche Platte auch noch Monate frisch.

Und diese Frische behält die Band auch dadurch, dass sie (mindestens) zwei Gesichter hat. Auf der einen Seite können sie amtlich nach vorne rocken, wie z.B. beim Opener Life after fire, dem treibenden Let’s talk things over oder dem Titeltrack 360°, auf der anderen Seite glänzen sie aber auch in den soften Momenten, wie der Singleauskopplung Ruby Red oder dem watteweichen Sugar Rush.

Mintzkov belegen damit erneut, dass auch unsere belgischen Nachbarn musikalisch einiges zu bieten haben. Indie Rock Fans sollten hier unbedingt einmal (mehr als) ein Ohr riskieren.

2 Kommentare zu “Mintzkov: 360°”

  1. wOOt sagt:

    Recently bought the cd and I really love it.
    I hope to see them live because I heard they are awsome.

    GoGo Mintzkov.

  2. postmodern sagt:

    Finde diese Band absolut erstklassig…aber die Stimme des Sängers erinnert mich eher an Tom Barman von dEUS und nicht an Brian Moloko…

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