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Macabros: Die Schreckensgöttin (5)

(Hörspiele Welt)

Autor: DJ / Wertung: 9.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Macabros die SchreckensgöttinInhalt: Mitten auf dem Trafalgar Square in London, am hellichten Tage, wird ein Mann von einem Hund mit einem menschlichen Totenschädel angefallen und so schwer verletzt, daß er ins Krankenhaus muß.
Als dieser Höllenhund nur einen Tag später den Kunstmaler Edgar Laughton angreift ist Björn Hellmark gerade noch rechtzeitig zur Stelle. Er kann die Bestie töten, doch wo liegt die Verbindung zwischen diesem ungewöhnlichen Ereignis und dem noch viel unglaublicheren Verschwindens des Künstlers, der dreißig Jahre weg gewesen war, und dann urplötzlich ohne jede Erinnerung an diese Zeit wieder aufgetaucht ist? Björn forscht nach und stolpert kopfüber in die Welt der Schreckensgöttin.

Kritik: Da Europa noch die Rechte an den Folgen 2-4 der Serie Macabros besitzt, springt die Hörspielewelt von der ersten direkt zur fünften Folge. Und auch sonst stellt das zweite Produkt einen deutlichen Sprung dar.

Was die fünfte Folge deutlich von der ersten Folge unterscheidet, ist die flottere Gangart. Keine zwei CDs, sondern eine CD mit einer deutlich gestrafften Erzählung. Das wirkt zwar hin und wieder schon beinahe zu schnell vorgetragen, da man auch etwas hektisch von einer Szene zur nächsten hüpft, aber insgesamt doch eine erfreulich kompakte Darbietung.

Die Geschichte selber um Menschen, die verschwinden und Jahrzehnte später wieder auftauchen ohne sich erinnern zu können, Skeletthunde und Vampirkatzen, Knochenreiter und Schreckensgöttin ist schon blöde, andererseits aber auch feinste Groschenromanunterhaltung.

Die Sprecher: Durchweg mit guter Leistung. Besonders Konrad Halver als Dompteur und Edda Fischer. Mit Schwächen behaftet ist aber leider immer noch Hauptdarsteller Simon Gosejohann, bei dem man gerade in der Rolle des smarten Sprücheklopfers Björn Hellmark die Lässigkeit und Frechheit seiner Comedy Street Auftritte vermisst.

Besser als die erste Folge, vom Gruselkracher aber doch noch ein gutes Stück entfernt. Wenn der Inhalt so brillant wäre wie die exquisite Verpackung (erneut ein tolles Booklet), Macabros und ich wären per Du.

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