Lord Bishop misst zwei Meter, kommt aus New York und will reichlich Liebe, aber vor Allem seinen Saft unter das Volk bringen. Und dies schon seit Beginn der 90er. Einen Eintrag bei Wikipedia brachte ihm dies bislang nicht ein.
Vielleicht hängt dies mit der Einfachheit der Geschichte zusammen. Der farbige Hüne setzt auf eine simple Mischung aus Funk, Rock und Soul und zelebriert seine freie Liebe bei alt bewährten Riffs. Das klingt dann schon mal nach Lenny Kravitz (Mama said), James Brown (Confunkshion) oder auch Black Sabbath (Killing ain’t the answer). Das macht Spaß. Für fünf bis sechs Songs. Dann beginnt die Geschichte zu langweilen. Bisweilen gar zu nerven. Zumal es auch wirklich schlechte Nummern gibt. Moonlight Serenade ist so eine. Fieser Schmalz mit einem Gitarrensound wie ein Kinderstaubsauger. Und da die Texte meistens zwischen Bussi Bussi und Porno schwanken, gibt es auch hier wenig Positives zu berichten.
Dirty Jams wäre eine gute EP gewesen, als vierzehn Songs umfassende CD bietet das Werk schlichtweg zu wenig Substanz. Eher einsames Masturbieren als der gewünschte Gang Bang.
Solltest den Jungen mal LIVE erleben, der bläst Dir das Höschen weg….
Comment by Smoker — May 9, 2008 @ 1:37 am
Mag sein, beim Hören der CD saß mein ‘Höschen’ aber stramm.
Comment by DJ — May 9, 2008 @ 7:04 am