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Leyan: Dancing Sculptures
(Noizgate Records / Rough Trade)


Autor: Katze / Wertung: 9.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Mit „Dancing Sculptures“ legt das Berliner Quartett Leyan ein wirklich interessantes Album im Bereich IndieRock meets SynthiePop vor. Der ein oder anderen dürfte diese Formation schon einmal mehr oder weniger bewusst wahrgenommen haben, denn der auch auf vorliegender CD vertretene Song war bereits als Titelsong des ZDF-Krimis „Der Stolz der Familie“ zu hören.

Nun also in Albumlänge und das kann sich hören und auch sehen lassen. Sehen deshalb, weil die Scheibe in einem feinen wie hochwertigen Digipack ausgeliefert wird, das mit einem künstlerisch ansprechenden wie gefälligen Artwork glänzen kann. Hören, weil die Jungs hier eine wirklich spannende und teilweise sehr experimentelle Vermischung der eingangs erwähnten Stilistiken bieten. Durch diese Mischung wandelt die Combo natürlich über die komplette Albumlänge auf einem schmalen Grad zwischen Eingängigkeit und Anstrengung, den sie aber fast die ganze Zeit recht sicher meistern. Lediglich an ein paar Stellen des Albums wird das Ganze für den Ottonormalverbraucher, der es lieber rund und ohne Kanten mag, vielleicht etwas zu experimentell. Wer allerdings gerne einmal etwas musikalische Abwechslung genießt, der ist hier genau an der richtigen Adresse.

Fazit: Leyan beweisen mit „Dancing Sculptures“, dass sie Preise wie das Köstritzer Echolot, Featured Artist bei MySpace und den ersten Platz bei der Fritz Nacht der Talente nicht umsonst abgeräumt haben.. Wir erwarten mit Spannung, wie es für die Jungs weitergehen wird. Einstweilen gibt es von unserer Seite 9 dicke Punkte!

Homepage Leyan

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