Angeblich wandelten die Italiener Klimt 1918 ja einst auf Death Metal Pfaden, heute ist davon nichts, aber auch gar nichts mehr zu erkennen. Selbst ähnlich gelagerte Bands wie Anathema oder Katatonia lassen zumindest auch heute noch erahnen, wo früher ihre Wurzeln lagen. Klimt 1918 klingen auf ihrem neuen Wurf Just in case we’ll never meet again allerdings so, als hätten sie nie etwas anderes gemacht als süßen Gitarrenpop, der einmal melancholisch, das andere Mal trotzig euphorisch klingt. Das haben sie gemein mit Bands wie Apoptygma Berzerk, deren Neuausrichtung auch authentisch klingt. Und auch wenn die aktuelle Scheibe Soundtrack For The Cassette Generation in meinen Ohren nicht ganz so stark oder ohrwurmträchtig wie der Vorgänger Dopoguerra ist, so hauen die Mannen um die Brüder Marco und Paolo Soellner doch genug Hits raus, um von allen Seiten gute bis sehr gute Kritiken zu ernten. Irgendwie auch zu Recht.
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Klimt 1918: Just in case we’ll never meet again
(Prophecy Productions)
Autor: DJ / Wertung: 9.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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