Jill Scotts Trophäensammlung ist beinahe so imposant wie Rolf Edens Telefonbuch weiblicher Eroberungen. Die amerikanische Soul Sängerin darf bei jedem Staubwischen u.a. zwei Grammys, vier Lady of Soul Awards und den Aretha Franklin Award abstauben. Da Schwergewichte wie Will Smith, Al Jarreau oder George Benson zu ihren Kollaborationspartner gehören, dürfte sie aber zumindest über Fachpersonal verfügen, welche ihr hin und wieder beim Entstauben und Polieren zur Hand gehen.
Ihre Erfolgsgeschichte dürfte mit dem dritten Teil ihrer Words and Sound Serie weitergehen. Für The real thing konnte sie erneut namhafte Produzenten wie Adam Blackstone (Roots) oder Scott Storch (Snoop Doog, Missy Elliott) gewinnen. Und so mischen sich auf der Ende Oktober veröffentlichten Platte Funk, Jazz, Soul, Hip Hop und Rock zu einer aussagekräftigen Melange, welche die ideale Spielwiese für die facettenreiche Stimme Jill Scotts darstellt. Für Neo-Soul Fan sicherlich ein unwiderstehlicher Plfichtkauf.