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Jamaram: Shout It From The Rooftops

(GLM/Soulfood)

Autor: schlimm / Wertung: 8 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Jamaram sind mittlerweile alte Hasen im Geschäft. „Shout It From The Rooftops“ ist schon das dritte Album der Münchner Band. Inzwischen hat die Band seit ihrer Gründung vor knapp acht Jahren schon über 500 Konzerte gespielt. Ganz nebenbei hat das Kollektiv Europa bereist und an die 90 Festivals gespielt.

Mit „Shout It From The Rooftops“ knüpft die Band dort an, wo sie mit ihrem letzten Album aufgehört hat. Ihren eigenen Jamaram-Stil haben sie noch weiter verfeinert. Auch auf den vorliegenden dreizehn Songs werfen sie wieder viele Elemente des Reggae, Ska, Samba, Soul und Pop zusammen. Hinzu kommt eine große Prise Latin und Son und fertig ist ein Album, welches ganz viel Sommergefühl verbreitet und transportiert.

Herausgekommen ist ein bunter Gemischtwarenladen, der mit „Shout It From The Rooftops“ fast als Crossovernummer durchgeht, dann aber wieder mit „Rich Man“ ein astreines Reggaestück als Gegenpol setzt. Wer HipHop mit südamerikanischen Einflüssen hören möchte, der wird bei „Bring Me Water“ bestens bedient werden. Drei Songs, die exemplarisch für die gesamte Scheibe stehen. „Can´t Bring Us Down“ steht für die fein austarierten Arrangements der Scheibe und schafft es die Reggaenummer trotz der üppigen Instrumentierung ein stückweit melancholisch wirken zu lassen. Die Musik ist ja auch handgemacht und das tut der Scheibe deutlich gut. Die einzelnen Nummern wurden zudem live im Studio eingespielt. Mit „Ya Estaba Fira“ schaffen sie sogar ein Kleinod, welches Freunde des melancholischen Son erfreuen wird. „Träume vom Fliegen“ und „Rock Steady“ eignen sich bestens zum entspannen und könnten doch unterschiedlicher nicht sein.

Fazit: Wer Jamaram bisher mochte, wird auch die vorliegende Scheibe lieben. Mit dieser vorzüglichen Mischung, die gekonnte ein Sommerflair verbreitet, zementiert die Band ihren Ausnahmestatus in einem Genre, welches in Deutschland ungewöhnlich ist, wenn es aber so tolle Scheiben wie „Shout It From The Rooftops“ hervorbringt absolut seine Berechtigung hat.

http://www.jamaram.de

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