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Jack Slaughter: Tochter des Lichts (1) / Professor Dooms Erwachen (2)

(LPL Records)

Autor: DJ / Wertung: 7.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Jack Slaughter Tochter des LichtsHumor ist, wenn man trotzdem lacht. Denn wenn Jack Slaughter witzig gemeint sein soll, dann möge der Hörer alle Lacher in den Serientitel legen. Denn lustiger wird es bei Jack Slaughter in den ersten beiden Folgen nicht mehr werden. Doch von Anfang an.

Als die Forschungsarbeiten von Professor Doom von offizieller Seite eingestellt werden, paktiert der mit dem Bösen und verwandelt sich in einen mächtigen Dämon. Zur gleichen Zeit bekommt der Waffenfreak und Hobbytaucher Jack Slaughter ein Päckchen ohne Absender geschickt, in dem sich eine seltene Waffe befindet. Auf einer Campusparty gelingt es Jack mit dieser Waffe einen Höllenhund zu vernichten und der schönen Sunset River das Leben zu retten. Jack Slaughter Professor Dooms ErwachenDoch damit nicht genug. Im Traum erscheint ihm seine tote Großmutter und erklärt ihm, dass er die Tochter des Lichts ist und auserwählt wurde, die Welt vor dem Bösen zu retten. Zu seinen Waffen gehören eine weißmagische Barbiepuppe, zu seinen Sidekicks sein jungfräulicher Kumpel Tony Bishop und die modelnde Dr. Kim Novak. Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie zum ersten Mal auf ihren Widersacher Dr. Doom, den kaffeeabhängigen Super-Dämon treffen.

Die Serie wird von LPL Records als Horror-Sitcom beworben, der Hörer erwartet also komische Elemente. Während man bei vergleichbaren Serien wie Jac Longdong einen schalen Kalauer nach dem anderen um die Ohren geblasen bekommt, passiert bei Jack Slaughter wenig. Belanglose Dialoge türmen sich vor dem Hörer auf, die Handlung dümpelt vor sich hin. Absurde Elemente werden vom professionellen Ensemble zwar mit herzhaftem Einsatz gemeistert, allerdings springt der Funke nicht wirklich über. Und Klaus Dieter Klebsch, der sich schon bei GZSZ erniedrigen musste, dabei zuzuhören, wie er sich als Professor Doom zum Affen macht, stimmt eher traurig als dass es lustig ist. Und auch der Einsatz der anderen nahmhaften Sprecher (z.B. Simon Jäger, Arianna Borbach und David Nathan) können die beiden Folgen nicht wirklich retten.

Jack Slaughter legt einen glatten Fehlstart hin und enttäuscht die hohen Erwartungen, die man inzwischen beim Namen LPL Records hat. Daran ändert auch die gute Produktion nichts.

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