Inhalt: Burg Csejte um 1600: Baron Franz Nádasdy trauert, obwohl er mittlerweile ein zweites Mal verheiratet ist, noch immer seiner gestorbenen ersten Frau Elisabeth Báthory nach. Nacht für Nacht sucht er ihr Mausoleum auf und hadert mit seinem Schicksal. Ein Zauber könnte ihm die Geliebte ins Leben zurückbringen, jedoch warnt die weise Magierin vor diesem unheiligen Werk, da es gewiss Tod und Verderben über die Seinen bringen werde …
Inhalt: Die Blutbaronin, das klingt schon ein wenig nach dem x-ten Vampirhorror, wie ihn Jason Dark monatlich auf seine Leser einstürzen lässt. Und tatsächlich hat man beim Hören der Geschichte das eine oder andere Deja vu. Der klassische Vampirhorror vom recht unbekannten deutschen Dramatiker E. B. S. Raupach geizt nicht mit bekannten Elementen einer solchen Geschichte: Da wird die schöne, verstorbene Frau wiederbelebt, dann verschwinden nach und nach die Bediensteten, das Land verödet, die Menschen ziehen weg, der närrische Ehemann verschließt die Augen und beim Showdown gibt es Flüche, Mauersteine und dramatische Stimmen.
Wenn Titania Medien nicht wie immer eine starke Inszenierung bieten würden und es einfach Spaß macht, den Sprechern zuzuhören, man müsste der Erzählung schon ein wenig Spannungsarmut attestieren. Die Blutbaronin ist schlicht zu vorhersehbar, um als ein weiteres Highlight der Serie durchzugehen. Beim einmaligen Hören unterhält sie aber gut.