Inhalt: Die Straße der Knochen war mehr als tausendzweihundert Meilen lang. Es heißt, jeder Meter hätte ein Menschenleben gefordert. Die Leichen waren in den Asphalt mit eingearbeitet worden. Die Umrisse der Palisadenzäune lösten sich im dichten Schneetreiben auf. Verrottende Relikte einer vergessenen Zeit. Fast war es Steven, als könne er sehen, wie mit jedem Atemzug das Leben aus den Augen des Mannes entwich. Als würde eine Hand danach greifen und es einfach mit sich nehmen.
Kritik: Das Finale der ersten Staffel wird mit dieser Folge eingeleitet. Finale mit ‚F’. Wie Forcieren. Und genau dies macht man mit der vorletzten Folge. Man forciert das Tempo. Nur weniger der vorherigen Folge konnten mit einer solch spannenden Erzählung bei dichter Atmosphäre aufwarten. Und gleichzeitig tauchen wieder zahlreiche bekannte Figuren auf. Es gibt ein Wiedersehen mit Armintore Fink, mit dem Flüsterer, Stevens Bruder Daniel, Lukas und einem weiteren Beobachter, diesen kindlichen Personen mit Atemmaske aus der anderen Welt.
Antworten, ja, Antworten bekommt man nur indirekt. Ein wenig wird über die Figur des Flüsterers enthüllt. Und auch die Ziele Armintore Finks und dessen Verbündete werden erhellt. Ob Daniel Burns aber noch lebt und wenn er lebt, welche Rolle er auf welcher Seite spielt, bleibt erneut unklar bzw. wird hier zum ersten Mal aufgeworfen.
Nach einigen Einbrüchen in der Serie ist der Beginn des Staffelfinales definitiv wieder ein großer Wurf und zeigt deutlich, warum Gabriel Burns im Moment einfach die Spitze der kommerziellen Hörspielserien darstellt. ‚Zauberer’ rockt!