Inhalt: Die Wolken verloren sich im bleiernen Grau des Nachmittags. Der Gesang der Vögel war verstummt, nur eine Kinderschaukel ächzte leise im Schatten hoher Baumwipfel. Aus einem Holzverschlag, wenige Meter entfernt, wehte der Geruch von Abfällen zu Steven Burns herüber. Sie wartete auf ihn…
Grelles Licht flutete durch die Fenster, als der gepanzerte Militärtransporter vor dem Gebäude zum Stehen kam. Bakerman und Joyce hetzten die Treppenstufen nach oben, aber es war nur eine Frage der Zeit, bis die Hunde ihre Spur wieder aufnehmen würden.
Kritik: Auch wenn man es der letzten Folge Bereit nicht angemerkt hat, so war es ein Knackpunkt in der Geschichte: Steven Burns kehrt verändert zurück, das erste Tor wurde geöffnet und Bukarest brennt.
Und trotz des Flächenbrandes, den Stevens Besuch in der letzten Folge an einem der fahlen Orte ausgelöst hat, setzt man in der 24 Folge vor Allem auf klassischen Grusel: Eine brutal Ermordete taucht als Geist wieder auf um Steven und Larry auf den Mord an ihr aufmerksam zu machen. Und dies ist beinahe schon banal, wenn … Steven noch Steven wäre.
Beinahe schon obligatorisch gibt es einen zweiten Handlungsstrang, in dem Bakerman und Joyce Kramer in Bukarests Zentrum Veränderungen unglaublichen Ausmaßes entdecken. Bukarest ist der erste der zehn fahlen Orte und befindet sich in erschreckenden Wandel.
Interessant ist die 24 Folge vor Allem durch ihren Beginn und den Cliffhanger zum Schluss. Wer sich bisher gefragt hat, was aus dem Kindern im rumänischen Waisenhaus geworden ist, bekommt zumindest einen kleinen Hinweis. Und wird gleichzeitig auf eine düstere Zukunft eingestimmt. Und ebenso wie Folge 23 hinterlässt Der erste der Zehn ein äußerst bedrückendes Gefühl. Unangenehm gut, dieser Gabriel Burns.