Ein Platz unter den beschissensten Plattencover dieses Jahrhunderts dürfte Freezeebee schon einmal sicher sein. Schade nur, dass CD Cover was für die Lupe sind, denn als Platte würde die Scheibe auf Flohmärkten später selbst in der tiefsten Grabbelkiste noch ihren Abnehmer finden. Mit dem scheiße-geilen Albumtitel können die Frankfurter noch einmal zusätzlichen punkten.
Leider ist die Musik nicht so grottig, wie man es sich wünscht. Die Jungs sind gut, überraschend gut, enttäuschend gut. Guitars Of Doom bietet nämlich eine äußerst ansprechende Mischung aus King’s X (vor Allem im Gesangsbereich), Foo Fighters (Drive), Mindfunk (die Mischung), Stoner- und Doomrock (wuchtige Gitarren), NU- und Grooverock. Es fällt schwer, die Musik zu fassen. Denn auf Guitars Of Doom treffen einfach zu viele Einflüsse auf einander, ohne allerdings die Musik kompliziert zu machen. Wenn die Jungs nicht total unsportlich sind, sollte man es mit den Songs ordentlich und sogar eingängig auf der Bühne krachen lassen. Unbedingt einmal anchecken: Sowohl auf Plastik als auch im Club um die Ecke.