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Fischessen: Suicide is much too blonde

(Blu Noise)

Autor: DJ / Wertung: 7.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Fischessen Suicide is much too blondeDa weiß man nicht, was man davon halten soll. Beim ersten Hören musste ich gleich an die Niederländer Kong denken, die ähnlich instrumental unterwegs waren, dabei aber deutlich mehr Groove und Melodie an den Tag legten. Fischessen sind wesentlich schwerer zu fassen, man möchte gar sagen, dass einem Suicide is much too blonde immer wieder entgleitet. Mag Altersschwäche sein, weil man die Konzentration nicht mehr lange halten kann. Kann aber auch einfach daran liegen, dass hier zu wenig geboten wird, an das man sich klammern kann. Zumindest ich nicht.

Dabei verbirgt sich hinter der Gruppe die komplette Besetzung der Les Hommes Qui Wear Espandrillos, einer Underground Noise Band mit erstaunlichen Erfolgen und einem Namen, den man kaum aussprechen geschweige denn schreiben kann. Warum die Debüt CD von Fischessen trotzdem nicht überzeugender ausfällt, fällt auch schwer zu erörtern. Auf mich wirkt die Musik so, als würde die kleine Gruppe ausschließlich für sich selber musizieren. Da steht man daneben, schaut bzw. hört eine Weile zu, geht dann aber weiter, weil man nicht reinkommt. Dennoch interessant? Weiß nicht. Zwiespältige Angelegenheit? Definitiv! Zum Reinhören mal Wolfskull antesten.

http://www.fischessen.net
http://www.lhqwe.com/
http://www.blunoise.de/

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