Auf der Landkarte des Heavy Metal hat Frankreich größtenteils immer noch eine Art Exotenstatus, woran auch immer dies liegen mag, denn so übel beherrschen die Franzosen diese Stilrichtung offensichtlich nicht, wie man sich anhand des Beispiels Fairyland überzeugen kann. Eben jene Truppe greift dieser Tage mit ihrem Zweitling „The Fall Of An Empire“ mal wieder an, um das metallische Volk mit Hang zu symphonischen Speed / Power Metal auf ihre Seite zu ziehen. Insgesamt 13 Songs, die sich stilistisch irgendwo zwischen Vorbildern bekannteren Bands wie Blind Guardian, Rhapsody, Sonata Arctica und Co einpendeln. Hier werden also wie bereits beim Vorgänger eine Menge Bombast, Epik, pfeilschnelle Riffs, wummernde DoubleBase und zuckersüße Gesangslinien mit entsprechend erwarteten, im Fantasy Bereich angesiedelten Geschichten geboten, und dies alles in einer technischen und klanglichen Qualität, die Fans dieses Genres definitiv ansprechend finden dürften. Eine gute Laune Platte also, die einem sofort angenehm in die Knochen fährt und die Nackenmuskulatur rhythmisch zucken lässt. Fazit: Zwar musste man im Hause Fairyland den Abgang von Sängerin Elisa C. Martin hinnehmen, konnte diesen aber mit neuem Sänger erfolgreich kompensieren und knüpft nahtlos da an, wo das Debütalbum endete. Fans des symphonischen Bombast Metal testen „The Fall Of An Empire“ ruhig einmal an, wen High Speed Gefrickel und Happy Metal nervt, der wird bei anderen Releases sicherlich eher sein Glück finden. 8½ Drachen und Schwerter!
Rezensionen > Musik
Fairyland: The Fall of an Empire
(Napalm Records / SPV)
Autor: Katze / Wertung: 8.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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