Metalcore meets Edge Of Sanity. Ihr denkt das kann nicht klappen. Dann führt Euch mal das zweite Album der fünf finnischen “Enter My Silence”- Streiter zu Gemüte. Besonders die Songs “The paradox of two” und “Silent treatment” erinnern an die The spectral sorrows/Purgatory afterglow-Phase des Masterminds Dan Swanö. Das Album schäumt über vor feinsten Melodylines die von der Sologitarre im Hintergrund gezupft werden und immer schön brutal geriffte Unterstützung vom Rhythmus-Gittaristen erhalten, während sich Vokalakrobat Mika Lisitzin reichlich im Metalcore und Thrash-Areal austobt. Mit ein wenig In Flames (Thin red line) angereichert und gespickt mit spärlicher Soilwork-Attitüde (Spin), schlüpft der perfekte Melodic Death Core-Bastard aus dem Überraschungsei. Wahnsinn! Der Abschlußtrack beendet ein würdiges Album mit einer Pantera-Hommage, obwohl die Jungs auf dem Backcover ehr wie eine bemützte Hüpf-Hardcore-Hüpf-Truppe dreinschauen. Allen Melodiefetischisten, die einem gewissen rauen Charme nicht abgeneigt sind, wird hier ein wahrlich guter Tropfen aus dem Hause JMT-Music feilgeboten. Etwas rombenförmig im Ansatz, aber er ragt weit in den Hals hinein, ziemlich genau cm 10 an der Zahl!
Rezensionen > Musik
Enter My Silence: Coordinate:D1SAST3R TIPP
(JMT/Plastic Head Music)
Autor: R@Z€ / Wertung: 10.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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