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Eleni Mandell: Artificial Fire
(Make My Day Records/Alive)


Autor: schlimm / Wertung: 8,5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Eleni Mandell ist nach dem hoch gelobten „Miracle Of Five“ auch bei uns keine Unbekannte mehr. Zwar ist sie immer noch eher in einer Nische zu finden, aber ein kleiner Erfolg ist sicher nicht wegzudiskutieren. In ihrer Heimat erfreut sie sich sowieso einer größeren Beliebtheit, spätestens seit ein Werbespot mit Paris Hilton mit ihrer Musik unterlegt wurde. Nun folgt mit „Artificial Fire“ der nächste Streich und auch dieser ist wieder vorzüglich geraten.

Kritiker und Fans dürften aufgrund des vorliegenden Albums wieder schier aus dem Häuschen sein. Die fünfzehn Songs knüpfen nahtlos an das letzte Werk an. Eleni Mandell beherrscht mittlerweile eine große Bandbreite wohliger Indieklänge. Die Scheibe beginnt mit einem schrägen Gitarrenmotiv („Artificial Fire“), kommt mit schwermütigen Klängen zu „God Is Love“ daher und eh man sich versieht landet man bei schönstem rockigen Wohlklang wie „Bigger Burn“, der verhuscht ein wenig an die Pretenders erinnert.

Überhaupt verlässt Eleni Mandell ab der Mitte die etwas schrägeren Pfade und kommt auf den breiten Wegen des Indierock und –Pop an. „Little Foot“ oder „Don´t Let It Happen“ dürften auch im Radio ihren Platz finden. Bisweilen erinnert Eleni Mandell hier sogar an die bezaubernde Ingrid Michaelson und eine Prise Heather Nova ist ebenfalls auszumachen. Nach den letzten rotzigen Tönen von „Cracked“ hat man als Zuhörer jedenfalls die Gewissheit, dass man es hier wieder mit einem sehr ambitionierten und künstlerisch sehr wertvollen Werk zu tun hat. Vielleicht ist die Scheibe um zwei bis drei Songs zu lang geraten, aber dies tut dem guten Gesamteindruck ganz sicher keinen Abbruch!

http://www.elenimandell.com

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