Die italienische Power Metal Formation Eldritch ist eine der Bands, die zwar irgendwie immer grundsolide und keinesfalls schlechte Alben abliefert aber es dennoch nie geschafft haben, mich von ihren Qualitäten restlos zu überzeugen, geschweige denn mich als Fan ihrer Musik zu gewinnen. Und daran wird wohl auch der aktuelle und siebte Longplayer der Combo wenig ändern.
Schade eigentlich, denn wie bereits eingangs erwähnt haben die Herren musikalisch sicherlich einiges drauf und sind auch durchaus in der Lage, griffige Songs rauszuhauen, die man sich gut nebenbei anhören kann. Aber genau da liegt für mich das Problem: was nebenbei gehört als angenehme Beschallung zwar taugt, lässt auf der anderen Seite richtige Aufhorcher irgendwie vermissen. Für mich gibt es in der Musik der Italiener so gar keine Spezialitäten, die einen Aha-Effekt provozieren können. Obwohl mich auf dem aktuellen Album zugegebenermaßen zumindest die Titel „Why“ und „The Fire“ erstaunt aufhorchen ließen, was aber vor allem daran liegt, dass man sich hier sehr stark stilistisch bei Annihilator zu bedienen scheint, was die Gitarrenarbeit betrifft. Wer die Formation Jeff Waters vergöttert, der wird sicherlich auch Gefallen an den beiden vorgenannten Tracks vorliegenden Albums finden. Ansonsten gibt es durch die Bank bodenständigen Power Metal, der definitiv gut und fett produziert daherkommt und sich dadurch qualitativ nicht hinter anderen Releases diesen Genres verstecken muss.
Fazit: Power Metaller, die erstens vielleicht eh schon eine gewisse Affinität zu Eldritch verspüren und sich zweitens im soliden Stilmix aus Annihilator, Brainstorm und Konsorten wohl fühlen, können durchaus auch mit dem aktuellen Output der Italo – Metaller glücklich werden. Für mich persönlich ist „Blackenday“, gemessen an dem was sonst noch in der Szene veröffentlicht wird, vom präsentierten Songmaterial her zu durchschnittlich. Eine nette und gut produzierte Platte halt, nicht mehr aber natürlich auch nicht weniger, deswegen solide 8 Punkte!
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