Dirge machen wunderbare Musik, um zähe Lavaströme, Schlangen, die sich selber in den Schwanz beißen oder verstümmelte Menschen als Diaprojektionen an die Wand zu werfen. Die Bandmitglieder dürfen zu den Klängen das Haupthaar wahlweise kurz oder zottelig-lang tragen, der Bart allerdings sollte zumindest einer Ziege Konkurrenz machen oder wie bei ZZ Top Gefahr laufen, sich in den Instrumenten zu verheddern. Wem die Klänge von And shall the sky descend nach dieser Beschreibung immer noch nicht in den Ohren liegen, dem sei noch gesagt, dass die Franzosen sich stilistisch an alte Neurosis orientieren, dabei aber deren Ideenreichtum mit strenger Monotonie tauschen. Hat man irgendwie alles schon einmal gehört, nur kompakter und überraschender. Da es sich bei And shall the sky descend um ein Re-Release handelt und die Scheibe schon drei Jahre auf dem Buckel hat, kann man nur hoffen, dass Dirge mit ihrem kommenden Longplayer etwas mehr Eigenständigkeit suchen.
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Dirge: And shall the sky descend
Autor: DJ / Wertung: 7.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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