Death by Chocolate ist a) eine richtig mächtige Nachspeise in ausgewählten Restaurants, b) eine weibliche Todesart mit einer hohen Dunkelziffer und c) seit 2003 außerdem noch eine schweizerische Band, die sich tatsächlich nach a) benannt hat und gewiss keine Frauenmörder-Combo ist.
Vom Werdegang her ist das Quintett den Weg einer ganz normalen Band gegangen, d.h. nach einigen Jahren als Coverband kam man irgendwann auf die Idee auch eigenes Material an den Start zu bringen, mit dem eigenen Material eine E.P. zu produzieren und dann auch irgendwann in Longplayversion den Musikmarkt zu attackieren. Das Debüt der Longplay-Attacke nennt sich „From Birthdays to Funerals“ und bietet zeitlosen wie eingängigen Indie-Rock, der über weite Strecken durch gefällige Melodien und eingängige Hooks zu gefallen weiß. Insgesamt elf Songs haben sich die Jungs um Gitarrist und Sänger Mathias Schenk aus dem Ärmel geschüttelt, die durch die Bank sowohl tanzbar sind und auch textlich einiges zu bieten haben.
Man kann „From Birthdays to Funerals“ als durchaus gelungenes Debütalbum bezeichnen, das für ein ebensolches schon ausgesprochen reif klingt und vor allem neugierig auf die nächsten Schritte von Death by Chocolate macht. 8½ Punkte!
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