Inhalt: ‘Randy’, tönt die panikerfüllte Stimme aus dem Lautsprecher. ‘Das war ein totaler Fehlschlag!’ Entsetzt merkt Commander Randy Perkins, dass sie im freien Weltraum mit unfassbarer Geschwindigkeit direkt auf die Sonne zurasen. Der Dimensionsbrecher hat versagt! ‘Wir sind verloren… verloren in der Unendlichkeit.’
Kritik: In der fünften Folge der Commander Perkins Vertonung Das Sternentor des Hörspiellabels Maritim setzt man die in den früheren Folgen begonnenen Handlungsstränge fort. Nicht nur, dass erneut die Kopaner um den Priester Arentes ( Peter Groeger) eine bedeutende Rolle spielen, es wird sogar der rote Nebel aus der ersten Episode erwähnt und in einen neuen Zusammenhang gesetzt. Ansonsten bietet die Geschichte diesmal mehr Unterhaltung als noch die schwache vierte Folge Im Land der grünen Sonne. Und dass der verstorbene Rolf Jülich durch Helmut Krauss ersetzt wurde und nun Professor Common spricht, fällt auch nicht negativ ins Gewicht.
Einzig störend bleibt die etwas lange Spielzeit, einige redundante Erklärungen (der Hörer weiß inzwischen, was der Dimensionsbrecher ist) und kleine Fehler. Beispiel? Zum Schluss wollen Professor Common, Oberst Jason und Arentes verhindern, dass der Roboter Camiel eine Abwehranlage der Kopaner sprengt. Camiel weist darauf hin, dass in 27 Sekunden die Anlage explodiert. Nach einer halben Minute diskutieren die Figuren aber immer noch über die zu erwartende Sprengung, obwohl diese bereits erfolgt sein müsste.
Alles in allem aber eine durchaus spannende Folge, die sich aber immer noch mit einigen Längen herumschlagen muss.