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Crystal Viper: The Curse of Crystal Viper Tipp!
(AFM Records)


Autor: JB / Wertung: 10.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Es ist schon recht seltsam dass es in der Wust der Veröffentlichungen immer noch zu endlosen Neuveröffentlichungen kommt. Jetzt hat es Crystal Viper mit ihrem geilem Debüt-Album „The Curse of Crystal Viper“ auch erwischt. Das Album erschien 2007 auf Karthago Records und machte im Metal-Underground eine echte Welle. Ich bin damals auch richtig begeistert auf die Platte der polnischen Band abgegangen. Ein richtig tolles Heavy Metal-Album mit einer Bombensängerin. Auf der Original-Veröffentlichung war sie noch die Leather-Wytch…aber die Fans kennen sie ja unter Martha Gabriel. Die Zeit ging ins Land und Crystal Viper sind dann auch bald bei AFM gelandet und haben dort ihre Patten wie „Legends“ (2010) und „Crimen Excepta“ (2011) veröffentlicht. Mir persönlich haben alle Alben nach „The Curse ….“ nicht mehr so gut gefallen, was meiner Meinung nach am Songwriting lag, das dann eher in die Richtung „Egal“ ging. Mir fehlten da so Stücke wie „I Am Leather Witch“, „The Last Axeman“ oder „Demons`Dagger“, die sich mit Hooklines und unglaublich intensiven Melodien ins Ohr gesetzt haben.

Crystal Viper haben sich in letzten Jahren immer mal durch Auftritte auf diversen Festivals bei den Metal-Fans in Szene setzen können. Sie sind aber –glaub ich zumindest- noch nie ausführlich getourt. Doch im Underground sind sie recht bekannt.

Musikalisch in den 80ger verwurzelt und mit viel Liebe zum Detail was die Gitarren-Melodien angeht, so lernte man die Polen auf „The Curse of Crystal Viper“ kennen und lieben. Das Re-Release wurde zum Glück nicht Sound massig den aktuelleren Platten der Band angepasst, denn das hieße es wäre alles nicht mehr so schön rau und dreckig. Vor allem die schön sägenden Gitarren und der leicht klappernde Bass, machen den Charme dieses Albums aus.

Wunderbare Hymen wie „Shadows on the Horizon“, dürften jeden Fan von Bands wie Omen, Liege Lord oder auch etwas bekannteren Bands wie Running Wild, Accept und den alten Warlock gefallen.

Ein Re-Release wird auch immer gerne mit Bonustracks aufgewertet, damit sich die Fans, welche beim Release zugeschlagen haben auch richtig ärgern und vielleicht auch noch ein zweites Mal zugreifen. Kleiner Scherz am Rande, aber ist nun mal so. Hier bekommt der Käufer insgesamt 5 Bonusrunden spendiert, wovon die beiden Coversongs „ Mr. Gold“ (Warlock) und „Flaming Metal System“ (Manilla Road) wohl am sinnvollsten sind. Gute Versionen der beide Stücke, wobei mir beim Warlock-Song auffällt wie nahe Martha dann doch an der „alten“ Doro ist. Weiter gibt es eine polnische Version des Stückes „The Last Axeman“- Diesen Ohrwurm kann einfach nix zerstören, das Lied steht wie `ne Eins. Dann gibt es noch zwei weitere sogenannte 2008er-Versionen der Lieder „Demons`Dagger“ und „Sleeping Swords“ zu hören, die mal auf einer EP veröffentlicht wurden –Wenn ich mich da noch richtig dran erinnere.

Lirumlarum Löffelstil, wer sich für traditionellen und 80ger beeinflussten Metal –Mit Frau am Gesang- begeistern kann und Crystal Viper bisher noch nicht kannte, der hat hier die Chance das echt geile Debüt sich noch mal zu sichern. Allein die 10 Songs die auf dem ursprünglichem Album stehen sind mir schon mal dicke 10 Punkte wert. Dann noch der Bonus als Bonbon…da dürfte die Qual der Wahl nicht so schwer fallen.

Homepage Crystal Viper

Tracklist:
1…..I see Him! (Intro)
2. Night Prowler
3.Shadow on the Horizon
4.City of the Damned
5.The Lastg Axeman
6. Island of the Silver Skull
7.I Am the Leather Witch
8. Demons`Dagger
9. The Fury (Undead)
10. Sleeping Swords
Bonus tracks:
11. Flaming Metal Systems (MANILLA ROAD cover)
12. Demons’ Dagger (2008 version)
13. The Last Axeman (Polish version)
14. Sleeping Swords (2008 version)
15. Mr. Gold (WARLOCK cover)

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