Gut drei Jahre haben Ex-Rainbow Sänger Dougie White und seine Mitstreiter von Cornerstone gebraucht um das vierte dem dritten Album folgen zu lassen. „Two Tales of One Tomorrow“ heißt die neue Scheiblette und hält für Freunde gepflegter (Hard) Rock-Musik zehn nette, eingängige Stücke vor, die zwar ohne große Überraschungen auskommen, aber trotzdem über alles betrachtet wirklich nett aus den Boxen rocken und vor allem ein richtig wohlig warmes Rock-Feeling verbreiten. White und seine Kollegen haben halt einfach ein gutes Gespür für feine Riffs und eingängige Melodien, denn einen Großteil der Songs kann man bereits im ersten Durchlauf der Scheibe mitsingen bzw. zumindest mitsummen. Wer sich selber vor einem potentiellen Kauf von den Qualitäten des Dargebotenen überzeugen will, dem seien Titel wie „Pray“ und „One Mans Hell“ aus der flotteren Abteilung ans Herz gelegt. Schmuserocker versuchen sich ruhig mal an dem gefühlvollen „Blinded“, das in meinen Ohren textlich zwar leicht kopiert und etwas klischeehaft klingt, aber trotzdem überzeugen kann.
Fazit: Auch mit ihrem vierten Album „Two Tales of One Tomorrow“ können Cornerstone auf ganzer Linie überzeugen und bieten ihren Fans die erwartete und erhoffte Hard Rock Kost. Aber auch Neulinge können hier als Einstiegswerk bedenkenlos zuschlagen. 9 Ecksteine!
Homepage Cornerstone