Bei wem der Albumtitel von Cloud 9 Assoziation an eine Band aus Liverpool namens The Beatles weckt, der liegt damit sicher nicht ganz verkehrt, denn gerade diese Truppe zählt wohl mit zu den wichtigsten Einflüssen des Österreichers Joe Hartmann, dem Mann hinter Cloud 9.
Und diese Einflüsse hört man auch des öfteren auf „Money Can’t Buy My Cloud Nine“ heraus, nicht die Einflüsse aus den rockigen Tagen des Pilzkopf-Vierers, sondern mehr die gefühlvollen und ruhigen Elemente ihrer Musik. Im Singer / Songwriter Genre angesiedelt kreiert Hartmann, auf seiner Gitarre und mit seinem Gesang von Bass und Schlagzeug unterstützt, überwiegend sehr entspannte Nummern, die einen mit eingängigen Melodien umschmeicheln und einladen, auf eine sehr relaxte Traumreise zu gehen. Auf dieser Reise lädt das ansprechend gestaltete, der CD beiliegende Booklet außerdem dazu ein, in eben jenem ausgiebig zu blättern und sich in den dort präsentierten Texten und Bildern angenehm zu verlieren. Ein nettes Schmankerl neben allen Eigenkompositionen dieses Albums ist die Mini-Hommage an Modeste Mussorgsky, dessen Musik aus „Pictures of an Exhibition“ der Künstler kurzerhand für seinen Titel „Frown“ entlieh, um diesem mit eigenem Text seine eigene Interpretation und Note aufzudrücken.
Fazit: „Money Can’t Buy My Cloud Nine“ ist im Singer / Songwriter Bereich mal wieder eine echte Perle, die man sich als Freund dieses Genres nicht entgehen lassen sollte. Ein wunderschönes und entspannendes Album, 10 Punkte!
Homepage www.cloudnine.cc